Kennt ihr die Puppe „Lulu“, den Puppenschnitt von Kullaloo? Ich habe sie meiner Kleinen zum ersten Geburtstag genäht und finde sie einfach großartig.

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Das Original kommt mit einem applizierten Pony daher, aber ich wollte lieber einen richtigen Fransenpony haben. Also habe ich etwas rumprobiert und bin mit dem Ergebnis sehr sehr zufrieden. Darum habe ich auf Bitte von Juliane von Kullaloo, der Erschafferin von Lulu, eine Anleitung zur abgewandelten Frisur gemacht, die sich an der Nähanleitung des Puppenschnittes anlehnt.

Das eBook mit dem Schnitt für Puppe Lulu inklusive Kleidchen bekommt ihr hier

http://de.dawanda.com/product/60913303-schnitt-fuer-puppe-lulu-inkl-kleidchen-ebook

Und los gehts:

Aus Kapitel 3 entfallen die Schritte 1-8 und die Gesichtselemente werden auf den ponylosen Gesichtsstoffzuschnitt aufgetragen und gestickt.

Statt des Stoffstücks für die Ponyapplikation braucht man 2 Jerseyrechtecke mit den Maßen 20x9cm (auch hier auf die Stoffrichtung achten, damit sich die Fransen nachher schön einkringeln, siehe Seite 6 „Hinweise zum Zuschneiden der Haare)

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Wie auch bei den anderen Stoffzuschnitten für die Haare, wird auf der Stoffseite, die sich nicht einrollt, der Kopfansatz mit einem Sticker markiert.
Jetzt werden die beiden Ponyrechtecke übereinander mit dem Kopfansatz an den Gesichtsstoff gesteckt, die Mitte des Ponys trifft dabei genau auf die obere Mittelmarkierung des Gesichts (wir haben hier jetzt drei Lagen Stoff). Sowohl das Gesicht der Puppe, als auch die beiden Sticker auf den Ponystücken liegen oben. Die Ponylagen werden nun innerhalb der Nahtzugabe des Gesichtszuschnittes mit Zick-Zack- oder Overlock-Stich anngenäht (siehe dazu Kapitel 5 Schritt 7, oder Kapitel 6 Schritt 11).
Die Puppe wird ab hier ganz normal nach Anleitung fertiggenäht =).
Nach dem Wenden der Puppe, werden die Haarsträhnen geschnitten (Kapitel 5 Schritt 8), genauso auch der Pony.
Vorgegangen wird dabei wie bei den anderen Haaren auch, nur die Strähnen der beiden Ponylagen sollten versetzt zueinander geschnitten werden, damit die Ponysträhnen nachher schön deckend liegen.

Unbenannt

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Damit der Pony auch immer schön fällt und nicht zuviel von Lulus sehr hoher Stirn zu sehen ist, kann man die Fransen jetzt etwas fixieren. Dazu werden die Strähnen ordentlich gelegt, so wie sie später fallen sollen und mit Stecknadeln fixiert:

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Jetzt können die einzelnen Strähnen etwa 1cm unterhalb der Kopfnaht mit jeweils einem ganz kleinen Stich per Hand an der Stirn festgenäht werden. Die Stiche sind später fast unsichtbar, halten aber den Pony in Form 😉

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Und nun kann der Pony nach Belieben geschnitten werden.

Fertig ist Lulu mit ihrem Fransenpony =).

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Suse

Liebe Rattengrüße,

eure

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